NEC n21i i-mode Handy Informationen

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Ich habe auf dieser Seite ein paar technische Informationen zum Handy »NEC n21i« in Verbindung mit dem Dienst »i-mode« von e-plus zusammengetragen. Das meiste davon habe ich selbst durch Ausprobieren herausgefunden (genauer gesagt: herausfinden müssen). Leider glänzen die verfügbaren »offiziellen« Informationen nicht gerade durch technische Details und nützliche Informationen, sondern hauptsächlich durch markige Werbeaussagen und oberflächliche Beschreibungen. Was sehr schade ist, denn dieses Handy ist wirklich eine coole Sache.

Ich hoffe, mit den Informationen auf dieser Seite dem einen oder anderen Benutzer dieses Handys helfen zu können.

Inhalt

Anrufer-Bilder
Standby-Bilder
Einschalt-Animation
Klingelmelodien
Links


Anrufer-Bilder

Eines der schönsten Features ist die Anrufer-Erkennung. Man kann Anrufern (bzw. Anrufer-Gruppen) eine eigene LED-Farbe, ein Display-Bild und eine Klingelmelodie zuordnen.

Natürlich wünscht man sich, eigene Bilder verwenden zu können, denn die vorgespeicherten zehn Bilder sind nicht gerade besonders toll. Das ist kein Problem, da man einfach Bilder per i-mode downloaden und als Anrufer-Bilder speichern kann. So ein Anrufer-Bild muß folgende Eigenschaften aufweisen:

Das mit den Farben ist ein bißchen problematisch. Das Farbdisplay des NEC n21i kann insgesamt nur 256 Farben darstellen, wobei die Farbpalette fest ist. (Wen es interessiert: Es handelt sich um eine gleichverteilte 8-Bit-Palette, die auf die RGB-Anteile im Verhältnis 3:3:2 verteilt ist. Dies haben zumindest meine Experimente ergeben; ich bin aber nicht 100% sicher. Wer es besser weiß: Bitte bei mir melden!)

Wenn man nun ein Bild verwendet, das andere Farben enthält als diese 256 vorgegebenen, führt es dazu, daß es auf diese Farben umgerechnet werden muß, was zu unschönen Effekten führen kann (aber nicht muß). Daher ist es empfehlenswert, das Bild bereits vorher selbst auf die Farbpalette des n21i umzurechnen. Dazu haben ich hier eine PPM-Datei mit der Farbpalette vorbereitet. Diese läßt sich zum Beispiel unter UNIX zusammen mit »djpeg« oder »ppmquant« (bei beiden die Option »-map«) verwenden.

Mir ist aufgefallen, daß rötliche Farben ein wenig schwach herauskommen und Bilder von Personen etwas blaß wirken. Man kann das kompensieren, indem man diese Farben vorher mit einem Bildbearbeitungsprogramm etwas intensiviert.

Wenn man dann eine Datei mit einem Bild erstellt hat, das die Liste der obigen Bedingungen erfüllt, muß man es nur noch auf das Handy laden. Wie das geht, ist in der Anleitung beschrieben, aber ich führe es der Vollständigkeit halber trotzdem nochmal kurz auf:

Das Bild kann man jetzt einem oder mehreren Anrufern zuordnen. Das ist ebenfalls ganz einfach:

Leider kann man maximal nur zehn verschiedene Bilder verwenden. Wenn man mehr als zehn Einträge im Telefonbuch hat, müssen die restlichen entweder ohne Bild auskommen, oder man muß das gleiche Bild mehrfach verwenden. Wenn man z.B. die Nummern von mehreren Leuten in einer Firma gespeichert hat, ist es wohl das beste, wenn man als Anrufer-Bild das Firmenlogo verwendet und es für alle zugleich verwendet. Damit spart man Platz für andere Bilder.

Hier habe ich ein paar Beispiele für Anruferbilder gesammelt:

Katze (2,8 kbyte)


Standby-Bilder

Das Standby-Bild ist das Bild, das großflächig angezeigt wird, wenn man das Handy aufklappt. Im Auslieferungszustand ist dies das i-mode Logo. Ein zweites, nicht besonders tolles Bild ist ebenfalls vorgespeichert und kann eingestellt werden. Insgesamt können bis zu fünf Standby-Bilder gespeichert werden (die restlichen drei sind im Auslieferungszustand leer).

Für die Eigenschaften eines Standby-Bildes gilt das gleiche wie für die Anrufer-Bilder, mit einer Ausnahme: Es darf größer sein. Die maximal Größe beträgt: Breite 120 Pixel, Höhe 110 Pixel. Auch hier gilt wieder, daß nur der linke obere Teil angezeigt wird, wenn es größer ist. Eine Bild-Datei darf maximal 10 kbyte große sein, sonst wird sie unten abgeschnitten.

Man sollte außerdem daran denken, daß der untere Teil des Bildes mit Datum, Uhrzeit und evtl. weiteren Informationen überlagert wird (z.B. das Icon, das den Vibrationsalarm und das aktive Profil anzeigt). Daher sollten dort keine wichtigen Teile des Bildes sein, die man dann nicht mehr vollständig sehen würde.

Das Laden des Bildes funktioniert genauso wie oben im Abschnitt »Anrufer-Bilder« beschrieben, nur daß beim Speichern im Menü »Standby-Bild« ausgewählt wird (»2«). Es können bis zu fünf Standby-Bilder gespeichert werden. Bei Standby-Bildern wird (im Gegensatz zu Anrufer-Bildern) kein Titel vergeben; sie werden einfach nur von 1 bis 5 durchnumeriert.

Zur Auswahl des aktuellen Bildes im Standby-Modus die Menü-Taste drücken, dann »5« (Display-Einstellungen) und »2« (Standby-Bild). Hier kann man dann eines der fünf Bilder auswählen. Selbstverständlich kann man jederzeit wechseln.

Hier habe ich ein paar Beispiele für Standby-Bilder gesammelt:

BSD-Logo (3,6 kbyte)


Einschalt-Animation

Die Einschalt-Animation wird abgespielt, wenn man das Handy einschaltet. Man kann wahlweise einen Text einblenden lassen oder eine von zwei Animationen abspielen lassen. Diese beiden Animationen sind bereits voreingestellt, aber man kann die zweite von ihnen mit einer eigenen überschreiben.

Bei der Datei muß es sich um eine GIF-Animation handeln (GIF-89a); es kann aber auch ein festes, nicht animiertes Bild sein, das dann einfach nur für einige Sekunden angezeigt wird. Die Breite beträgt maximal 120 Pixel, die Höhe maximal 130 Pixel (d.h. zwanzig Pixelzeilen mehr als bei den Standby-Bildern, da noch kein Platz von der Status-Anzeige belegt wird).

Die Datei darf insgesamt nicht größer als 10 kbyte sein, was die Animationsmöglichkeiten leider etwas einschränkt. Wenn man Probleme hat, seine Animation in 10 kbyte unterzubringen, sollte man versuchen, nicht das Bild als ganzes zu animieren, sondern immer nur Teile davon zu ersetzen.

Wichtig: Es werden maximal 10 (zehn!) Animationsphasen abgespielt, mit ca. 200ms Verzögerung zwischen den einzelnen Phasen (d.h. etwa fünf Phasen pro Sekunde). Wenn die GIF-Animation mehr als zehn Teilbilder enthält, werden die restlichen ignoriert. Die letzte (zehnte) Phase bleibt für ca. zwei Sekunden stehen. Es bietet sich also an, die Animation so zu gestalten, daß sich ein Bild allmählich aufbaut, das dann zum Schluß (mit der zehnten Animationsphase) vollständig zu sehen ist.

Das Laden funktioniert genauso wie oben unter »Anrufer-Bilder« beschrieben, nur daß beim Speichern der Menüpunkt »Animation« ausgewählt wird (»1«). Da man nur eine einzige eigene Animation speichern kann, entfällt die Auswahl der Nummer, unter der man sie speichern möchte.

Zur Auswahl der aktuellen Einschalt-Animation im Standby-Modus die Menü-Taste drücken, dann »5« (Display-Einstellungen) und »1« (Begrüßung). Die eigene Animation ist die zweite (Auswahlpunkt »3«). Um sie danach zu betrachten, muß man das Handy ganz ausschalten (zuklappen genügt nicht!) und dann wieder einschalten.

Hier habe ich ein paar Beispiele für geeignete Einschalt-Animationen gesammelt:

Digital-UNIX-Logo (3,7 kbyte)


Überblick

Dateigröße Bildgröße Farben Animation
Anrufer-Bild 10 kbyte 60 x 80 256 -
Standby-Bild 10 kbyte 120 x 110 256 -
Einschalt-Animation 10 kbyte 120 x 130 256 10 Phasen, je 200ms

 


Klingelmelodien

Zu diesem Thema liegen mir leider noch keine detaillierten Informationen vor. Ich weiß nur, daß es sich um MIDI-Dateien im MDL-Format handeln muß. Wer mehr weiß: Bitte bei mir melden!)


Links

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